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Waldsee
zwischen Littenweiler und Wiehre
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Waldsee
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| Blick nach Westen über den
Waldsee am 24.7.2006 |
Blick nach Westen
über den Waldsee am 9.1.2009 -
Eis auf dem See
Bild: Gisela Heizler-Ries |
Waldsee am 29.5.2010 -
Bootsverleih |
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Waldsee am 29.5.2010 -
Brücke zur Insel |
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Kleiner See im Freiburger Osten im
Mösle/Oberwiehre mit Gasthaus, Bootsverleih und auch Kröten.
 
Das Bootshaus am Freiburger Waldsee ist sein zweites Zuhause. Hans-Peter
Immig (61) ist dort für den Verleih der Tret- und Ruderboote zuständig. Als der
gelernte Elektriker vor vier Jahren bei der Post in den Vorruhestand ging,
bewarb er sich um den Job, um viel draußen in der Natur sein zu können. Rund
2500 Kunden hat er jetzt zwischen April und Oktober. Immig wohnt nur fünf
Minuten entfernt von seinem Arbeitsplatz im Stadtteil Waldsee. Wenn es regnet,
macht er die Schotten dicht und kümmert sich um seinen Garten.
Sind Sie im Waldsee schon mal gekentert?
Gekentert nicht, aber reingefallen. Das war an einem Ostermontag. Ich bin ganz
blöd über meine eigenen Schuhe gestolpert und dann kopfüber vom Steg ins Wasser
geplumpst. Da gab’s sogar Applaus vom anderen Ufer.
Was ist Ihre erste Erinnerung an den Waldsee?
Als ich etwa sechs Jahre alt war, bin ich jeden Sonntagmorgen mit meinem Opa
hierher gekommen. Er ging zum Frühschoppen, ich zum Bootlefahren. Der
Bootsverleiher war für mich eine Respektsperson, man durfte nur im Uhrzeigersinn
um den See fahren. Wenn die Zeit um war, habe ich mich immer hinter der Insel
versteckt. Er nahm dann seine Riesenflüstertüte und rief, "Boot Nummer sieben,
sofort einfahren!" .
Was sind Ihnen hier am Waldsee die liebsten Nachbarn?
Letztes Jahr gab es eine richtig lange Ringelnatter, die hat aber unser Reiher
Felix grausam zerstückelt. Jetzt gibt es noch zwei kleine Schlangen, die sonnen
sich jeden Morgen hier auf den Steinen am Ufer. Zudem gibt’s Schildkröten, vier
bis fünf große Karpfen und 35 bis 40 Enten.
.....
Alles von hsp vom 7.8.2008 bitte lesen auf
www.badische-zeitung.de
Ponton-Brücke für Kröten - Amphibienschutz-Aktion am
Waldsee
Die Freiburger kennen sie, die alljährliche Sperrung der
Waldseestraße im Frühjahr und jeder hat Verständnis dafür, dass die Straße
während der Krötenwanderung gesperrt wird. Doch
Wochen später, wenn aus den Kaulquappen junge Kröten geworden sind, die sich in
Richtung Wald aufmachen, ist die Sperrung längst wieder aufgehoben, die
Fangzäune sind entfernt und viele der kleinen Amphibien kommen bei ihrer
Rückwanderung im wahrsten Sinne des Wortes unter die Räder. Erstmals in diesem
Jahr wurde eine Brücke errichtet, die entlang der Wand des Waldsee-Restaurants
auf Pontons schwimmt. Sie soll die kleinen Kröten gefahrlos in den Wald leiten,
denn da die Fröschle hauptsächlich abends und nachts über die Terrasse beim
Eingangsbereich des Restaurants und dessen Parkplatz in Richtung Wald unterwegs
waren und dort schlecht zu sehen sind, war hier für viele bereits die Wanderung
zu Ende.
In einer Gemeinschaftsaktion hatten das städtische Umweltschutzamt mit der
ehrenamtlichen Amphibienschutzgruppe, dem Forstamt und dem Garten- und
Tiefbauamt nun verschiedene Ideen erarbeitet, um für die gefahrlose
Rückwanderung der Amphibien zu sorgen. Auszubildenden des städtischen Forstamtes
errichteten daraufhin gemeinsam mit Forstwirtschaftsmeister Bernd Kramer die
wohl deutschlandweit einmalige Ponton-Brücke für Kröten. Neben der Brücke wurden
Begrenzungen aus Stämmen errichtet, um die Tiere auf die richtige Bahn zu
leiten. „Wir sind gespannt, ob die Kröten die Brücke annehmen“ so Friedhelm
Fischer vom Umweltschutzamt und Bernd Kramer fügt hinzu „Das Interesse der
Bevölkerung ist groß. Wir wurden ständig von Gästen des Restaurants und
Spaziergängern gefragt, wofür der Steg gedacht ist – auf die Kröten kamen sie
zunächst nicht, fanden die Idee aber gut“. Die Bauaktionen werden durch das
Forstamt auf eigene Kosten in Höhe eines finanziellen Gegenwertes von 6.500.-
Euro als Ausgleichsmaßnahme für den Bau des WaldHaus an der Wonnhalde
umgesetzt.
Gisela Heizler-Ries, 29.5.2008,
www.dreisamtaeler.de
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| Blick nach
Nordwesten zum Waldsee-Restaurant am 27.5.2008 - vorne die
Kröten-Pontonbrücke |
Blick nach Norden
zum Waldsee-Bootsverleih am 27.5.2008 - links die Kröten-Pontonbrücke |
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Zum
Windbohrer am Waldsee wandern
In Günterstal liegt ein
ca 60 Jahre alter Eichenstamm herum, 4 m lang mit 1,20 m Durchmesser, also
C-Holz nicht viel wert, maximal 180 Euro für die drei Festmeter. Als Förster
Bernhard Friedmann hiervon erfuhr, dachte er sofort an Thomas Rees und ließ den
riesigen Stamm zum Betriebshof hinter sein Forstamt am Waldsee transportieren.
Und der Künstler kam, erkannte zwei Äste als Arme und sägte drei spannende
Tage lang und mühsam, denn der
Stamm ist noch naß (in einem Jahr
trocknet nur ca 1 cm Holz aus) und macht die Sägen stumpf -
immer wieder muß er die Ketten nachfeilen.
Dann am 11.10.2007 war aus dem Baumstamm ein Windbohrer geworden. Was das ist? Eben ein Windbohrer! Der große Eisenbohrer
in den Händen des Eichenmannes wird sich im Wind drehen und Löcher in den Himmel
bohren. Unvorstellbar? Dann fragen Sie doch Ihre Kinder, die werden es Ihnen
erklären. Oder Sie schauen auf
www.littenweiler.de/windbohrer.htm nach. Oder Sie wandern von Littenweiler
zum Waldsee, zweigen dort beim Brunnen westlich vom Forsthaus nach Süden ab - 50
m weiter zum Betriebshof. Haben Sie dort eine Idee, an welcher windigen Stelle
der Windbohrer seinen windigen Platz auf Dauer finden könnte? Bitte um
Mitteilung.
Ekkehard Kaier, 6.12.2007,
www.dreisamtaeler.de
 
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Beobachtet und abgehört:
Fledermausexperte Edmund Hensle (Mitte) zeigte, wie Fledermäuse nachts über
den Waldsee jagen — ihre Rufe wurden mit einem Ultraschall-Detektor hörbar
gemacht Foto: Andreas Braun |
Auf reges Interesse stieß die Fledermaus-Exkursion am Freitagabend im
Mösle-Park: Gut 60 Teilnehmer, darunter viele Kinder, begaben sich auf die Suche
nach den geräuschlosen, nachtaktiven Tieren. Die Veranstaltung — eine von
mehreren im Rahmen der erstmals von Umweltschutzamt und Planetarium
durchgeführten "Nacht der Umwelt" — war damit restlos ausgebucht.
Es ist kurz nach Einbruch der Dunkelheit am Waldsee, auf dem See schimmert
Mondlicht. "Tack-tack-tack" tönt es plötzlich aus dem Ultraschallgerät von
Edmund Hensle. "Das war eine Wasserfledermaus" , erklärt der Geschäftsführer der
Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz in Baden-Württemberg. Anhand der Frequenz
und am Rhythmus der einzelnen Rufe kann Hensle die Fledermausart bestimmen.
Gespannt schauen große und kleine Teilnehmer auf eine Projektionsfläche am Ufer:
Eine Infrarotkamera lässt die über den See jagenden
Fledermäuse als kleine
Wärmepunkte über die Leinwand huschen. "Hier gibt es fünf Fledermaus-Arten" ,
erklärt der 17-jährige Fabian Ziegler, der für seine Arbeiten über Fledermäuse
bei "Jugend forscht" ausgezeichnet wurde. Während Wasser- und Zwergfledermäuse
in Seenähe zu finden seien, gingen Abendsegler über den Baumkronen auf
Insektenjagd.
Dass Fledermäuse keine Blutsauger, sondern nützliche Insektenvertilger sind, hat
die 13-jährige Helena Schneider im Bio-Unterricht gelernt. "Gesehen habe ich
aber noch keine." Ebenso geht es Rainer Jäger: "Fledermäuse haben etwas
Geheimnisvolles" , meint der 71-Jährige. Spannend finden es beide, wenn die
sonst nicht wahrnehmbaren Jagd- und Ortungsrufe mit Ultraschall-Detektoren
hörbar gemacht werden: "Unglaublich, was sich nachts in der Luft alles abspielt"
, so Jäger.
"Wir hatten mehr als hundert Anfragen für diese Exkursion" , sagt Evamarie
Essig-Schmidt vom Umweltschutzamt. Die "Nacht der Umwelt" sei ein Versuch
gewesen. Wegen der guten Resonanz denke man aber über weitere nach.
Andreas Braun, 24.4.2007,
www.badische-zeitung.de
 
Waldsee-Kahnpartie
- Bootsverleih
"Eine eine Seefahrt die ist lustig ,
Seefahrt, schön" heißt es in einem Volkslied. Daran scheint etwas Wahres
zu sein. Ansonsten kämen die Freiburger wohl nicht seit mindestens vier
Genrationen zum Waldsee, um sich bei einer Bootsfahrt zu vergnügen. Um die
Jahrhundertwende reisten die Besucher aus der Stadt oder aus dem Dreisamtal
oftmals mit dem Zug an. Noch heute erinnert das Wartehäuschen am Bahnübergang
Möslestraße an die ehemalige Bahnstation Waldsee. Damals putzten sich die
Ausflügler noch recht heraus. Im Festtagsstaat , die Damen im langen Kleid, die
Herren mit Hut und steifem Kragen, genossen
sie die Freuden einer Kahnpartie. Anschließend lockten und locken auch heute
noch kühle Erfrischungen ein Vesper im Waldseerestaurant. Das
Waldserrestaurant,
das im Jahre 1894 erbaut wurde, verkörperte das, was man zu jener Zeit unter
bürgerlicher Gemütlichkeit verstand. Doch nicht nur für die Besucher
galt es, sich fein zu machen, auch die Waldseeanlage selbst sollte nach dem
Willen der Freiburger ein Schmuckstück der Stadt sein. In den zwanziger Jahren
war es darum allerdings weniger gut bestellt. In einem wahrlich unschönen
Zustand präsentierte sich der beliebte Ausflugsort, klagten die damalige oder
Freiburger Zeitung und das Gartenamt. Doch auch schon in jener Zeit herrschte Leere in
der Stadtkasse. "Im Hinblick auf die Finanzlage der Stadt mußten die
Verschönerungen der Waldseeanlage verschoben werden. Endlich im Jahre 1930 war
es soweit. Notstandsarbeiter begannen mit der "wirklich
notwendigen Verbesserung der Waldseeanlage" und der Weiher erhielt sein
heutiges Aussehen. Ein "figürlicher Wasserspeier" wurde in Auftrag
gegeben und zwei Terrassen erbaut.
Das Erscheinungsbild des Waldsee änderte sich
vor allem durch die Begradigung des Ufers. "Für die Schiffahrt war das von
großem Vorteil, weil die Ausbuchtungen wegfielen, auf die ungeübte Ruderer
immer wieder aufgefahren waren. Die Zeit der
feinen Sonntagskleider ist freilich vorbei, ebenso die des einstigen
Bootsverleihers, der stets mit Trillerpfeife am Bootssteg stand und jeden
zurechtwies, die Insel im Uhrzeigersinn umfahren wollte und nicht der in vom
Bootsmann vorgegeben Richtung.
Der gestrenge Hüter von einst wäre wohl
wahrlich entsetzt, wüßte er welch laxe Sitten sich mittlerweile auf dem Wasser
breitgemacht haben. Heute darf jeder um die Insel herumrudern wie
es ihm beliebt. Sieben -Ruder- und ein Tretboot stehen heute den Besuchern zur
Verfügung. Und noch immer ist eine Kahnpartie ein lohnendes Erlebnis. Gerade im
Frühling und Sommer ist der Besuch der grünen Oase, die sich in Waldsee-
Mösle und Konrad-Günther-Park aufteilt besonders zu empfehlen. .Im Frühsommer
kann man das Schauspiel der Azaleenblüte bewundern, das mit der Farbenpracht
der Rhododendronbüsche wetteifert. Und im Sommer findet man Ruhe und Erholung
im Schatten eines teilweise 140 Jahre alten Baumbestandes. Kleintiere wie
Kröten und zahlreiche Vogelarten finden in dieser Pufferzone zwischen Wald- und
Wohngebiet ideale Lebensbedingungen.
Und als Höhepunkt eines solchen Spazierganges
empfiehlt sich heute wie vor vielen Jahren eine Kahnfahrt auf dem Waldsee. Der
Bootsverleih hat an allen Werktagen von 14 bis 20 Uhr geöffnet. An Sonntagen
geht es bereits um 10 Uhr los und endet gegen 23 Uhr.
Anita Hohler, BZ, Anfang 1998
Waldsee-Bootsverleih über Herrn Immig am 26.8.2006
Bootsverleih Waldsee, Treet- und Ruderbote,
Wochenende und bei schönem Wetter, Hans-Peter Immig, Hansjakobstrasse 109, 79117
Freiburg, Tel 0761/64311
 
© by
www.freiburg-dreisamtal.de,
Update 01.06.10
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