Schwarzwald für Ehrenamtliche, Geschäftige und Erholungssuchende - Volunteering, Business and Holidays in the Black Forest


Stohren
zwischen Münstertal und Schauinsland
  

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Blick vom Unteren Käppelehof nach Nordwesten über Harzloch (links) zum Gießhübel am 26.10.2006
Blick vom Unteren Käppelehof im Stohren nach Nordwesten über Harzloch (links) zum Gießhübel am 26.10.2006
 

Blick von der Stohrenschule nach Norden zum Gießhübel am 18.5.2009
Blick von der Stohrenschule nach Norden zum Gießhübel am 18.5.2009 - gelber Hahnenfuß überall

Bilder vom Stohren
 
Blick vom Käppelehof in STohren nach Südwesten ins Münstertal am 30.10.2005 Blick nach Nordwesten hoch zur Stohren-Schule am .6.2006
Blick vom Käppelehof in Stohren nach Nordwesten hoch zum Gießhübel am 30.10.2005 um 15 Uhr Blick vom Käppelehof in Stohren nach Südwesten ins Münstertal am 30.10.2005
   
Blick nach Nordwesten hoch zur Stohren-Schule am .6.2006
  
Kiefer mit herzförmigem Stamm beim Käppelehof in Stohren am 10.1.2006 Blick vom Gießhübel nach Osten zum Zähringerhof am 10.1.2006 Blick nach Südosten zum Baschihof am 9.6.2006 - links Zähringerhof
Kiefer mit herzförmigem Stamm beim Käppelehof in Stohren am 10.1.2006 Blick vom Gießhübel nach Osten zum Zähringerhof am 10.1.2006 Blick nach Südosten zum Baschihof am 9.6.2006 - links Zähringerhof
Blick 300 m hinter der Halde nach Nordwesten in den Stohren am 9.9.2006 Blick über Lueginsland (rechts) nach Südwesten über Stohren und Gießhübel ind Rheintal am 26.10.2006 Blick von der Schule im Stohren nach Süden ins Münstertal am 26.10.2006
Blick vom Westweg 300 m hinter der Halde nach Nordwesten in den Stohren am 9.9.2006 Blick über Lueginsland (rechts) nach Südwesten über Stohren und Gießhübel ins Rheintal am 26.10.2006 Blick von der Schule im Stohren nach Süden ins Münstertal am 26.10.2006
  - links Sittener Berg
Blick vom Käppelehof nach Norden zum Gießhübel am 28.12.2006 bei 10 Grad plus mittags Tele-Blick über den Baschihof im Stohren nach Süden ins Belchenland am 28.12.2006
Blick vom Käppelehof nach Norden zum Gießhübel am 28.12.2006 bei 10 Grad plus nachmittags Blick über den Baschihof im Stohren nach Süden ins Belchenland am 28.12.2006
 
Tele-Blick über den Baschihof im Stohren nach Süden ins Belchenland am 28.12.2006
Blick vom Gießhübel am 28.12.2006 nach Osten zu Schindelmatt Tele-Blick von der Bellenhöhe nach Osten über Bollschweil, Holzschlägermatte-Windräder und Stohren zum Schauinsland am 28.1.2007
Blick vom Gießhübel am 28.12.2006 nach Osten zu Schindelmatt Blick vom Gießhübel am 28.12.2006 nach Südosten zu Schindelmatt Tele-Blick von der Bellenhöhe nach Osten über Bollschweil, Holzschlägermatte-Windräder und Stohren zum Schauinsland am 28.1.2007
Blick über die Schindelmatt nach Süden zu Stohren, Münstertal und Rheintalnebel am 31.10.2009 Blick vom Gießhübel nach Süden zur Stohrenschule am 31.10.2009
Blick über die Schindelmatt nach Süden zu Stohren, Münstertal und Rheintalnebel am 31.10.2009 Blick vom Gießhübel nach Süden zur Stohrenschule am 31.10.2009
 
Blick von Sägenbach nach Süden zum Rheintalnebel am 31.10.2009
 
Blick von Sägenbach nach Süden zum Rheintalnebel am 31.10.2009 Blick von der Stohrenschule nach Osten zum Zähringerhof am 31.10.2009 Blick von der Stohrenschule nach Norden zum Gießhübel am 31.10.2009
Blick von Sägenbach nach Süden zum Rheintalnebel am 31.10.2009 Blick von der Stohrenschule nach Osten zum Zähringerhof am 31.10.2009 Blick von der Stohrenschule nach Norden zum Gießhübel am 31.10.2009
Blick über die Schindelmatt nach Süden zu Belchen, Stohren, Münstertal und Rheintalnebel am 20.1.2010 Blick von Schauinsland - Gießhübel nach Süden am 20.1.2010 über Stohren und Münstertal zum nebligen Rheintal Blick von Schauinsland - Gießhübel nach Süden am 20.1.2010 über Stohren und Münstertal zum nebligen Rheintal
Blick über die Schindelmatt nach Süden zu Belchen, Stohren, Münstertal und Rheintalnebel am 20.1.2010 Blick von Schauinsland - Gießhübel nach Süden am 20.1.2010 über Stohren, Sittner Berg und Münstertal zum nebligen Rheintal Blick von Schauinsland - Gießhübel nach Süden am 20.1.2010 über Stohren und Münstertal zum nebligen Rheintal
Blick von Schauinsland - Gießhübel nach Süden am 20.1.2010 über Stohren und Münstertal zum nebligen Rheintal Blick von Schauinsland - Gießhübel nach Süden am 20.1.2010 über Stohren und Münstertal zum nebligen Rheintal  
Blick von Schauinsland - Gießhübel nach Süden am 20.1.2010 über Stohren und Münstertal zum nebligen Rheintal Blick von Schauinsland - Gießhübel nach Süden am 20.1.2010 über Stohren und Münstertal zum nebligen Rheintal  

   


 

Gießhübel - Gasthaus am Schauinsland-Westhang

Blick von Gießhübel nach Südosten zum Käppelehof und Sittener Berg

Blick vom Gießhübel nach Süden über den vernebelten Stohren zum Belchen am 5.12.2004

Blick nach Nordwesten zum Gasthaus Gießhübel an Ostern 2003  
    
Blick nach Südosten zum Stohren
 
 
Blick vom Gießhübel nach Süden über den vernebelten Stohren zum Belchen am 5.12.2004
Blick nach Süden bei der Gießhübel-Kapelle nach Süden am 5.12.2004 Blick von Schauinslandbahn-Bergstation nach Nordwesten zu den Windrädern bei der Holzschlägermatte über dem Nebelmeer am 5.12.2004 Blick nach Nordwesten zu Gießhübel und Stohren am 10.1.2006 mit Tele
Blick nach Süden bei der Gießhübel-Kapelle nach Süden am 5.12.2004 Blick von Schauinslandbahn-Bergstation nach Nordwesten zu den Windrädern bei der Holzschlägermatte über dem Nebelmeer am 5.12.2004 Blick nach Nordwesten zu Gießhübel und Stohren am 10.1.2006 mit Tele
 
 
Gießhübel-Kapelle am 28.12.2006 Blick vom Käppelehof nach Norden zum Gießhübel am 28.12.2006 bei 10 Grad plus mittags Tele-Blick vom Gießhübel am Schauinsland nach Süden zum Blauen am 31.10.2009
Gießhübel-Kapelle am 28.12.2006 Blick vom Käppelehof nach Norden zum Gießhübel am 28.12.2006 bei 10 Grad plus nachmittags Tele-Blick vom Gießhübel am Schauinsland nach Süden zum Blauen am 31.10.2009
Tele-Blick nach Norden über die Anhöhe 880 Helmiseck zu Stohren und Gießhübel am 19.11.2009    
Tele-Blick nach Norden über die Anhöhe 880 Helmiseck zu Stohren und Gießhübel am 19.11.2009    

Oben am Schauinsland zwischen Halde und Schauinslandseilbahn-Bergstation nach Westen abbiegen in Richtung Münstertal. Nach 500 m sind Sie am Gießhübel angelangt: Links runter über Stohren ns Münstertal, rechts runter nach Freiburg-Günterstal.
Schöne Wanderung abwärts: Bergstation Schauinsland - Gießhübel - Eduardshöhe - Buckhof - Horben 607 m - Talstation 473 m. Roter Punkt. Gehzeit 3 Stunden. mehr

Gasthaus Gießhübel , 1017 m hoch
Pension Panoramablick, www.panoramablick-stohren.de
Gutedel vom Faß, Schöne Aussicht ins Münstertal und zum Belchen.
Täglich ab 10 Uhr geöffnet,
Do Ruhetag
Kerstin Gutmann, Tel 07602 - 225, Stohren 17, 79244 Münstertal,  
kerstinGutmann@t-online.de 

Kerstin Gutmann wagt den Neuanfang im Gasthaus Gießhübel >Stohren (30.10.2008)
Gasthaus Gießhübel schließt im Herbst - nur Pensionsgeschäft bleibt >Stohren (1.9.2007)
Höhenwanderung vom Gießhübel zum Sonnhaldenberg >Wandern2
Kohlerhof zwischen St.Ulrich und Obermünstertal >Kohlerhof

 

Stohrenschule

Blick nach Südosten zur Stohrenschule am 18.5.2009 Blick von der Stohrenschule nach Norden zu Stohren und Gießhübel am 18.5.2009 - gelb blühender Hahnenfuß überall
Blick nach Südosten zur Stohrenschule am 18.5.2009 Dominik Gutmann - 46 Jahre Lehrer an der Stohrenschule Blick von der Stohrenschule nach Norden zu Stohren und Gießhübel am 18.5.2009 - gelb blühender Hahnenfuß überall
Blick von der Stohrenschule nach Osten über den Sportplatz am 18.5.2009 - oben der Baschihof Blick nach Südwesten zur Stohrenschule am 31.10.2009 Blick nach Südwesten zur Stohrenschule und ins Münstertal am 31.10.2009
Blick von der Stohrenschule nach Osten über den Sportplatz am 18.5.2009 - oben der Baschihof Blick nach Südwesten zur Stohrenschule am 31.10.2009
  
Blick nach Südwesten zur Stohrenschule und ins Münstertal am 31.10.2009
 

Das im Jahre 1954 erbaute Schulhaus wurde im Laufe der Jahre generalsaniert: Dachhaut mit Prefa-Dachschindeln, Vollwärmeschutz, Isolierglasfenster und ab Dezember 2008 eine Holzpelletheizung anstelle der alten Ölheizung.

Lehrerehepaar Renate und Benno Kroschel
Stohrenschule, Grund- und Hauptschule, Tel 0 76 02 - 92 02 65
Stohren 3, 79244 Münstertal
-Stohren
Poststelle@stohrenschule.mtal.fr.schule.bwl.de

Hoch oben auf dem Stohren, auf 1000 Metern im Südschwarzwald, vollzieht sich der Wechsel der Jahreszeiten in atemberaubender Schönheit. Der Winter ist lang und hart, Frühling und Herbst sind voller Farben, der Sommer verglüht schnell. Hier oben gibt es noch eine der letzten Zwergschulen in Baden-Württemberg: vier Schulklassen in einem einzigen Raum, eine ganze Grundschule also. Rektor Benno Kroschel unterrichtet die Kinder selbst, zusammen mit seiner einzigen Lehrkraft, seiner Frau Renate. Ein ganzes Schuljahr lang begleitet die Dokumentation die Kinder von der Stohrenschule: bei der Weihnachtsfeier, beim Musizieren und Theaterspielen, bei einem Waldgang mit dem Förster, im Schulgarten bei der Ernte, aber auch in der Freizeit, zuhause auf den Höfen, im Stall und auf dem Heuboden. Die Dokumentation erzählt Geschichten vom "Ernst des Lebens", der immer beschworen wird, wenn es um Kinder und Schule geht, aber auch Geschichten von einer unbeschwerten Leichtigkeit und einem Glück, das nur der Kindheit zukommt. ....
Die Kinder von der Stohrenschule - Vom Ernst des Lebens, SWR Fernsehen. Film von Harold Woetzel 06.01.2009, 20.15 Uhr, www.swr.de

Die Stohrenschule, mit 16 Schülern die kleinste staatliche Schule Deutschlands, blickt vom Schauinsland nahe Freiburg ins Tal hinab. Die Kroschels und ihr gutes Dutzend Kids praktizieren, was in anderen deutschen Lehranstalten als total modern gilt: Es wird jahrgangsübergreifend unterrichtet. Die Kroschels arbeiten weniger nach Lehrplan als mit Projektunterricht - in Freiburg beim Besuch des Zoologischen Instituts zum Beispiel. Auch den Oberlehrer gibt es auf 1.100 Metern Höhe nicht, weil oftmals ältere Schüler in die Lehrerrolle schlüpfen. Frontalbeschulung geht ohnehin nicht mit fünf Jahrgängen an drei Tischen. Und - wer hätte das erwartet - die Stohrenschule ist computerisiert, sie hängt am Netz.
26.1.2001, www.freitag.de

Stohrenschule erhält Landeszuschuss (24.6.2006)
ScienceKids: AOK-Enährungsprojekt bei der Stohrenschule >GesundLeben (5.4.2007)

 

Kerstin Gutmann wagt den Neuanfang im Gasthaus Gießhübel

Ob das Gasthaus "Gießhübel" die älteste Wirtschaft im Tal ist, kann nicht eindeutig bewiesen werden. Sicher ist indes, dass der "Gießhübel" zusammen mit dem benachbarten "Zähringerhof" droben auf dem Schauinsland die beiden höchstgelegenen Gasthäuser auf Gemarkung Münstertal sind. Jetzt scheint die Ausflugsstätte hoch über dem Tal eine Art Wiedergeburt zu erleben. Mit Kerstin Gutmann ist auf dem "Gießhübel" eine neue Pächterin - und wohl schon bald eine neue Eigentümerin - eingezogen.

Die Traditionsgaststätte - von Heimatchronist Pfarrer Strohmeyer für das Jahr 1710 als "Storren" -Wirtschaft urkundlich nachgewiesen — ist ein beliebtes Tagesausflugsziel. Den außergewöhnlichen Standort mit Blick hinüber zum Belchengipfel hat schon die frühere Eigentümerfamilie Franz erkannt und vor genau 100 Jahren an selber Stelle die kleine Gießhübel-Wirtschaft zu einem stattlichen Gebäude mit Wirtschaft und Pension ausgebaut. In den Grundzügen hat der "Gießhübel" sein Outfit und seinen Charme aus der Gründerzeit bis heute erhalten. Colorierte Postkarten mit dem imposanten "Gasthaus-Pension Giesshübel v. Albert Franz" gingen 1908 und in den Folgejahren in die Welt hinaus. Nach 1929, als Sohn Albert Franz die St. Ulricher Rößle-Wirtstochter Luise Mühl heiratete, prägte eine neue Generation den "Gießhübel" inklusive Landwirtschaftsbetrieb fast das ganze 20. Jahrhundert — zuletzt durch Witwe Luise Franz mit Sohn Gerhard. Mangels eigener Nachkommen wurde das Haus seit Mitte der 90er Jahre von verschiedenen Pächtern mit wechselndem Erfolg betrieben. Jetzt hat sich eine Wende vollzogen, die dem Haus auf dem Stohren wohl für etliche weitere Jahre einen Fortbestand sichern könnte. In das Haus eingezogen ist die Hotelfachfrau Kerstin Gutmann mit Familie. Als gebürtige Potsdamerin hat sich die junge Gastronomin nicht nur in den Schwarzwald, sondern auch in einen bodenständigen Münstertäler verliebt. Mit Hilfe von Fachpersonal in der Küche und jederzeit abrufbereitem Service-Personal ist sie auch an besucherstarken Tagen für die Ansprüche der Gäste gut gewappnet. Davon überzeugt haben sich dieser Tage auch Bürgermeister Rüdiger Ahlers und BST-Geschäftsführer Thomas Coch sowie GHV-Vorsitzender Karl Walz, welche der Gießhübel-Pächterin zu ihrem Schritt gratulierten und die allerbesten Wünsche überbrachten für einen erfolgreichen Start in eine neue gastronomische Zukunft auf einer der schönsten Sonnenterrassen im Schwarzwald — dem Stohren!
ml, 30.10.2008, BZ

 

 

Stohrenstraße für 1,1 Mio Euro erneuert und wieder geöffnet

Die Sanierung der Kreisstraße K 4957 am Stohren, Gemarkung Münstertal ist abgeschlossen. Mit den Sanierungsarbeiten wurde nicht nur die Fahrbahn auf 3,6 km Länge erneuert, sondern auch eine hangseitige Drainage angelegt. Gerade diese Arbeiten gestalteten sich wegen des felsigen Untergrunds
erheblich aufwändiger als zuvor angenommen. Die milde Witterung der letzten Wochen gestattete nun, mit der Montage der Schutzplanken die letzten Arbeiten fertig zu stellen. Die Maßnahme kostete insgesamt über 1,1 Millionen Euro. Ab Samstag ist die Straße für den regulären Verkehr geöffnet und die
Gästehäuser sowie der Schauinsland sind nun wieder uneingeschränkt  erreichbar. Fahrzeuge über 3 t dürfen die Kreisstraße K 4957 weiterhin nicht befahren.
18.1.2008, Landkreis


 

Stohrenstraße ist offiziell noch nicht freigegeben 

Zum Ärgernis für die Anlieger und die Wintersportgäste kann die Stohrenstraße zwischen dem oberen Münstertal und dem Schauinsland offiziell noch nicht freigegeben werden. Eine der ersten Amtshandlungen des neuen Bürgermeisters Rüdiger Ahlers war ein Besuch auf dem Zähringerhof und ein Gespräch mit den dortigen Wirtsleuten Christoph und Sabine Riesterer, welche seit mehreren Monaten massiv unter der Sperrung der Stohrenstraße leiden. Die Anlieger an der Auffahrt zum Ortsteil Stohren wissen um die technisch schwierigen Ausbauarbeiten an der sehr steilen Bergstraße, die letztlich auch zu zeitlichen Verzögerungen geführt haben. Aus der Anfang Juli von der Straßenbaubehörde angekündigten Bauzeit von "mehreren Wochen" sind indes inzwischen sechs Monate geworden. Christoph Riesterer und viele seiner Anliegerkollegen haben dafür wenig Verständnis, zumal auch das damalige "Versprechen" , dass keine "Sommerbauferien" eingelegt würden, nicht eingehalten worden sei. Jetzt sei man im wörtlichen Sinne "mitten in den Winter hineingerutscht" — ein offenes und nicht ungefährliches Ärgernis für alle Beteiligten. Tatsache ist, dass der Fahrbahnbelag auf der rund fünf Kilometer langen und bis zu 18 Prozent steilen Kreisstraße komplett erneuert ist, dass aber die Sicherheits-Stahlleitplanken nur im oberen und im unteren Bereich installiert sind. Noch nicht durchgehend befestigt sind außerdem die Bankette, die bei der Verlegung der Drainagerohre stark demoliert wurden. Vor einer offiziellen Freigabe durch das Straßenbauamt Kirchzarten müssen auch noch einige Ein- und Ausfahrten angeglichen werden. Wie Bürgermeister Ahlers in der jüngsten öffentlichen Gemeinderatsitzung darlegte, habe die Gemeinde keine Einflussmöglichkeit auf die Verkehrssituation der Kreisstraße. Aus Gründen der nicht gegebenen Verkehrssicherheit, so Bauamtsleiter Tobias Winterhalter, habe die Untere Verkehrsbehörde im Landratsamt deshalb eine Freigabe zum jetzigen Zeitpunkt abgelehnt. Davon unbeeinflusst bleibt die Benutzungserlaubnis für die Straßenanlieger, welche mit den winterlichen Straßenverhältnissen in der Regel gut vertraut sind.
ml, 22.12.2007, BZ

 

 

Gasthaus Gießhübel schließt im Herbst - nur Pensionsgeschäft bleibt

Der Rundumblick von der Sonnenterrasse der Gaststätte "Gießhübel" am Schauinsland ist spektakulär. Die Aussichten für die Zukunft des Gasthauses sind dagegen schlecht. Die Wirtschaft, die im Jahr 1710 erstmals erwähnt worden ist, wird im Herbst zum Ende der Saison geschlossen — für immer. "Es hat keinen Wert mehr" , sagt Erika Riester, die mit Gerhard Franz das Haus auf 1050 Meter Höhe betreibt. Die dazu gehörende Pension mit fünf Zimmern wollen die beiden aber weiterführen.

Die Gaststätte liegt auf Gemarkung des Münstertäler Ortsteiles Stohren, gehört aber zu den beliebten Ausflugszielen der Freiburger, die über die andere Schauinslandseite anreisen. Auch Wanderer nutzten gerne die Einkehr, die man in einer guten Dreiviertelstunde Fußmarsch von der Bergstation aus erreichen kann. Seit 1992 wirtet Eva Riesterer auf dem Berg. Sie dementiert energisch die unter den Fans des Hauses kursierenden Gerüchte, der "Gießhübel" sei verkauft und das historische Lokal werde abgerissen. Den letzten Anstoß hat die Sperrung der "Stohrenstraße" — also der Zufahrt vom Münstertal her — gegeben. Seit Ende Ende Juni und noch bis Ende Oktober laufen hier Bauarbeiten. "Wir haben 50 Prozent weniger Umsatz" , klagt Eva Riesterer. Der "Gießhübel" ist vom Haupteinzugsgebiet Schweiz und Elsass abgeschnitten. Und von den Kurgästen aus Bad Krozingen, für die der "Gießhübel" immer mal einen Tagesausflug wert war. Das Geschäft in der wärmeren Jahreszeit ist für Eva Riester und Gerhard Franz wichtig: "Im Sommer verdienen wir das Geld für den Winter." In den vergangenen Jahren hatten die Wirtsleute auch immer wieder Pech mit Pächtern, die sich am Gasthaus versucht hatten, so berichten sie. Seit 2003 haben sie neben der Pension auch die Wirtschaft wieder selbst geführt — mit Einschränkungen: Das Lokal ist nur noch samstags und sonntags jeweils ab 11 Uhr offen. Die Ära endet im Herbst. Die Aussicht von der Terrasse können dann nur noch die Gäste der Pension "Panoramablick" genießen.
1.9.2007

 

 

Stohrenstraße K4957 vom 25.Juni bis 14.September gesperrt

Auf der Kreisstraße 4957, Stohrenstraße, Gemarkung Obermünstertal, wird die Fahrbahn auf einer Länge von ca. 3,6 km erneuert. Die Arbeiten zwischen Sorbaum und Gießhübel werden voraussichtlich am 25. Juni 2007 beginnen und bis zum 14. September 2007 dauern. Während der Bauarbeiten wird die Kreisstraße K 4957 voll gesperrt. Der Anlieger- und Schulbusverkehr wird bis auf wenige Tage während des Asphalteinbaus aufrecht erhalten. Wartezeiten sind dabei einzukalkulieren. Die Umleitungen sind ausgeschildert. Es stehen zwei Umfahrungen zur Verfügung:
Von Münstertal über Staufen, Ehrenkirchen, Bollschweil, Au nach Freiburg und dann über die ehemalige Rennstrecke (L 124) zum Schauinsland oder
von Münstertal übers Wiedener Eck zur B 17 im Wiesental und dann über Utzenfeld und Todtnau zum Notschrei und zum Schauinsland.
8.6.2007


 

Stohrenschule erhält Landeszuschuss 

Ein gutes halbes Jahrhundert hat das 1954 bezogene Schulhaus im Münstertäler Ortsteil Stohren “auf dem Buckel” . Eigentlich keine allzu lange Zeit. Doch der kleinsten und höchstgelegenen Grund- und Hauptschule des Landes Baden-Württemberg bläst der Wind in tausend Metern Höhe ganz gehörig “um die Ohren” . Witterungsbedingte Einflüsse, stärkste Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, zwischen Sommer und Winter, scharfe Nordwestwinde und peitschende Niederschläge haben der Bausubstanz sichtbar und spürbar zugesetzt.

Beim Besuch auf dem Stohren im Januar 2001 konnte sich die damalige baden-württembergische Kultusministerin Annette Schavan nicht nur von den außergewöhnlichen pädagogischen Leistungen der Ein-Klassen-Schule überzeugen, sondern auch vom dringend sanierungsbedürftigen baulichen Zustand des denkmalgeschützten Gebäudes. Seit sechs Jahren ist die Gebäudesanierung Thema im Gemeinderat von Münstertal. Aktiv geworden war 2002 der CDU-Gemeindeverband, nachdem der Gemeinderat im November 2001 den Beschluss gefasst hatte, die im Haushalt 2000 für einen Ballfangzaun eingesetzten 12 800 Mark für ein Konzept zur Gesamtsanierung der Stohrenschule umzusetzen. CDU-Vorsitzender Harald Franke wandte sich damals direkt an Kultusministerin Schavan, um nochmals auf die Notwendigkeit der Schulhaussanierung in der extremen Höhenlage auf dem Schauinsland hinzuweisen und um Zuschüsse für eine Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes zu bitten. In ihrem Antwortschreiben an den CDU-Ortsverband stellte die Kultusministerin schon damals eine Beteiligung des Landes an der Generalsanierung des Gebäudes in Aussicht. Maßgeblich sei, so schrieb Schavan, dass die Stohrenschule unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten in Substanz und Erscheinungsbild erhalten bleibt. Ziel einer Sanierung der Stohrenschule müsse es sein, so die Ministerin, dass das vorhandene denkmalgeschützte Gebäude umfassend in Stand gesetzt und langfristig für schulische Zwecke in einen gebrauchsfähigen Zustand gebracht wird.

Nachdem drei weitere Jahre ins Land gegangen sind und im Zuge der Landtagswahlen auch die Spitze des Kultusministeriums neu besetzt ist, scheinen die Verwaltungsmühlen wieder angelaufen zu sein. In diesen Tagen erhielt der Landtagsabgeordnete Gundolf Fleischer vom Kultusministerium die Nachricht, dass sich das Land an der den Kosten für die Generalsanierung der Stohrenschule beteiligt. Der inzwischen von der Gemeinde erteilte Planungsauftrag zur Bestandsaufnahme und zur Kostenermittlung für eine Generalsanierung ergab — laut der Berechnung des beauftragten Planungsbüros Norbert Ruh — förderfähige Kosten von 255 000 Euro. Hier beteiligt sich das Land mit einem Regelzuschuss von 33 Prozent (84 000 Euro). Einen weiteren Zuschuss von 31,2 Prozent (80 000 Euro) gewährt das Land dafür, dass die Schule auch auswärtige Kinder aus der Nachbargemeinde Hofsgrund aufnimmt. Trotz derzeitiger Haushaltssperre beim Land seien die Mittel — entsprechend dem Baufortschritt — in den Jahren 2007 bis 2009 jederzeit abrufbar, so MdL Fleischer. Der Gemeinde Münstertal verbleibt indes nicht nur ein Rest-Kostenanteil von rund 90 000 Euro. Für zusätzliche Gebäude- und Wohnungssanierungsmaßnahmen in erheblichem Umfang, die nicht der Fachförderung unterliegen, hofft die Gemeinde auf Zuschussmittel aus dem Ausgleichsstock.
Alles von Manfred Lange am 24.6.2006 auf www.badische-zeitung.de lesen

   

 

Kunstprofessor Franz Gutmann

Brunnen für Rathausplatz in Münstertal, Altar für das Freiburger Münster

Im Sommer vergangenen Jahres saßen drei Chinesen in dem Brunnentrog und meißelten sich 30 Zentimeter tief in den tonnenschweren Granitblock. Jetzt ist der von Franz Gutmann entworfene Brunnen dort angekommen, wohin und wofür er geplant war: auf dem völlig neu gestalteten Rathausplatz in Münstertal in Sichtweite zum kraftstrotzenden Ross. Der im 78. Lebensjahr stehende Kunstprofessor, der hoch oben in seinem Atelier auf dem Stohren wirkt, wird auch mit der Neugestaltung des Altarraumes im Freiburger Münster beauftragt - und löst kaum vermutete Diskussionen aus. Nach gut fünf Monaten Bauzeit - und tausendfachem Protest gegen die Umgestaltung wird die neue Altarinsel am zweiten Adventssonntag vom Erzbischof geweiht.
30.12.2006, Badische Zeitung

 

Links

Buch/Erzählung zum Stohren:
http://suchender.blog.de/2006/07/17/mein_buch_ist_langsam_am_wachsen~966884

http://www.stohren.de/stohrenschule.html

Kleine Bitte: Seid fair und "klaut" nicht einfach diese Seite, diesen Text bzw. dieses Bild. Wir haben lange gebraucht, um alles zusammenzutragen - und nichts gestohlen. Und Google-sei-dank kommt jeder Diebstahl mal ans Licht - und dann wird es teuer.
Nachfragen und Verlinken ist ja auch eine Möglichkeit ;-)) Danke

 

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© by freiburg-schwarzwald.de, Kontakt, Update 23.05.10