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Blick von der Immi nach Osten übers Bruggatal zu Weilersbach, Hinterwaldkopf mit Schnee und Zastlertal (von links) 2/2007

 

St. Josefskrankenhaus investiert Millionen in Strahlenmedizin

Der neue Magnet-Resonanz-Tomograph (MRT) ist der ganze Stolz der radiologischen Abteilung des St. Josefskrankenhauses in Herdern: Mit der 30000-fachen Stärke des Erdmagnetfeldes ermöglicht das röhrenförmige Gerät ungeahnte Einblicke in das Innere des menschlichen Körpers – und das in Echtzeit.
Alles vom 23.8.2010 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/st-josefskrankenhaus-investiert-millionen-in-strahlenmedizin--34520955.html

 

Hüftgelenk-Prothesen: Info 9.10. im Lorettokranklenhaus

Ein Konstruktionsfehler soll für die Probleme verantwortlich sein, die bei inzwischen 60 Patienten des Freiburger Lorettokrankenhauses einen Austausch des künstlichen Hüftgelenks notwendig machen. Dies ist das Ergebnis einer kanadischen Studie, in der Mediziner die Metallionen im Blut von Patienten mit Durom-Großkopfprothesen der Firma Zimmer gemessen haben. Die Spuren von abgeriebenen Metallteilchen im Blut weisen darauf hin, dass wie bisher vermutet tatsächlich das Kunstgelenk den höheren Belastungen der Großkopfkonstruktion nicht gewachsen ist. Dennoch geht Marcel Rütschi, der Chef der Orthopädie des Lorettokrankenhauses, weiter davon aus, dass nicht bei allen Patienten ein Austausch der Hüftprothesen erforderlich ist. Anhaltspunkte für Probleme gebe es inzwischen aber bei weiteren 30 Prozent der 770 Patienten. "Mehr Fälle erwarte ich nicht." Morgen stellt sich der Orthopäde ab 18 Uhr im Loretto den Fragen betroffener Personen. Ebenfalls anwesend ist ein Fachmann der Patientenberatung UPD, der Auskunft über juristische Fragen und Patientenrechte gibt.

Informationsveranstaltung der Selbsthilfegruppe, Freitag, 9. Oktober, ab 18 Uhr, Loretto-Krankenhaus Freiburg, Vortragssaal  

Fünf Tage im Josefskrankenhaus nach Ellenbogenfraktur

Am Samstag, 1.8.2009, auf dem Rückweg einer MTB-Tour von Freiburg über den Schauinsland ins Belchengebiet, Wieden und Knöpflesbrunnen Sturz bei der Abfahrt vom Sonnenobservatorium am Schauinsland ins Kappler Tal um 15 Uhr. Nach Notverband vorsichtige und schmerzhafte Weiterfahrt mit dem MTB runter zur Herderhütte und weiter durch Kappel nach FR-Littenweiler. Gegen 16.30 Uhr Ankunft in der Ambulanz des St.Josefskrankenhauses - viel Betrieb, aber nach ca 1 Stunde Warten. Erste Untersuchung - Markus (seit 19 Jahren in der Ambulanz tätig) tröstet: "Da habe ich schon Schlimmeres gesehen, das kriegen wir wieder hin". Nach dem Röntgen im Untergeschoß (immer der rot gestrichelten Linie am Fußboden lang) steht fest: Tiefe Wunde am Handgelenk links, zwar stark blutende, aber harmlose Schürfwunden am Knie links, Prellung der Rippen rechts, offener Bruch des Ellenbogens rechts. "Den Bruch müssen wir operieren, und zwar heute abend noch", eröffnet mir Dr. Thum.

Das Krankenpflegeteam der Station C2


Um 18.30 Uhr werde ich auf einem Bett hoch ins 1.OG auf Station C2 geschoben. Zwei Krankenschwestern nehmen mich in Empfang - Schwester Johanna und eine Praktikantin: Erklären dies und das, nehmen sich viel Zeit und mir die Angst vor der in 2 Stunden anstehenden Operation: "Da können Sie froh sein, dass Sie heute am Samstagabend noch in den OP kommen." Bin ich auch. Dann beginnt das Warten - mein Zimmernachbar (Bruch Fußgelenk links mit doppeltem Bänderriß) spricht mir gut zu: "Eine Fraktur am Fuß ist viel unangenehmer als am Arm." Irgendwann erhalte ich eine kleine Tablette - die Anspannung verschwindet, ich komme sogar ins Dösen. Merke noch, wie man mich runterfährt in den OP-Vorraum, auf eine Liege umbettet, neues Hemd anzieht, warme Decke, dann "tief einatmen" und ....
.... irgendwann wache ich wieder auf, in "gewohnter" Umgebung auf Station C2. Und wieder sind gleich zwei freundliche Krankenschwestern da: "Wie gehts Ihnen mit Ihrem Gips?" - da wird mir klar: Mein rechter Arm ist vom Handgelenk bis zum Oberarm eingegipst. Und schon bringt mir eine Schwester unaufgefordert das Stations-Handy, damit ich nach Hause anrufen kann.

Zweimal MTB-Sturz im gleichen Zimmer St. Josefskrankenhaus Freiburg am 6.8.2009:

Thomas (aus Grenoble, jung, Post Doc Biologie Universität Freiburg) mit einem intelligenten Bruch, da links und zu.

Ekkehard (aus Freiburg, alt) mit einem dummen Bruch, da rechts und offen.
 

Sonntag 2.8. bis Donnerstag 6.8.2009 bleibe ich in Zimmer 8 auf Station C2. Ich erlebe eine freundliche und angenehme Atmosphäre. Alle Pflegekräfte sind positiv gestimmt, verbreiten Zuversicht und machen Mut. Gleich zu Beginn nimmt eine Dame aus der Küche Wünsche zum Essen entgegen: Normal, Diät, Vegetarisch? Kaffee oder Tee? Wieviel Quark? Aufgrund eines Nickerchens wird eine Spritze schon mal um 1/2 Stunde verschoben. Am Zimmer wir angeklopft, ich habe also das Gefühl, dass dies 'mein Zimmer' ist. "Ich drehe Ihnen die Mineralwasserflasche mal auf".
Frau Rees unaufgefordert: "Jetzt gibt's ein Extra-Fußbad, das erfrischt".
Stefan: "Auch ich hatte einen MTB-Sturz, bin aber nach kurzer Zeit wieder aufs Rad gestiegen."
Judith: "Die Thrombosestrümpfe sind ja richtig chic."
Natürlich hatte ich Glück, denn acht PraktikantInnen waren während meiner Zeit auf Station C2 (schließlich die erste Schulferienwoche) - da wurden Puls, Fieber und Blutdruck ganz besonders behutsam gemessen, sogar bei mir als alterndem Knakker.
Etwas Kritik sei erlaubt (damit es noch besser wird?):
Nach dem Drücken der roten Ruftaste meldet sich eine Stimme anonym "Hallo, ja bitte". Besser wäre dies mit Namensnennung wie etwa "Hallo, hier ist Schwester Monika".
Kein Internetzugang. Dies ist nicht zeitgemäß.
Als Obst gabs Tiefkühläpfel vom letzten Südtiroler Herbst. Warum nicht augustgemäß frisches Obst aus der Region, wie z.B. Mirabellen?
Besuch: Ein bzw. zwei Besuchspersonen im Zimmer ist OK. Kommen jedoch z.B. vier Geschäftskollegen mit Trara, dann sollte das Trara ausserhalb des Krankenzimmers (Sitzecken im Flur, Balkon, Café ...) erfolgen. Lärm ist das größte Umweltgift unserer Zeit - auch in der Klinik.
Einige Fotos der "PflegerInnen-Galerie" auf C2 könnten mal aktualisiert werden.
Ambulanz: Am Wochenende ist das Sekretariat nicht besetzt. Dadurch haben die Wartenden kaum Möglichkeit zur Nachfrage. Dieses Problem ist wahrscheinlich kaum zu lösen.

Am 6.8. Röntgen zur Kontrolle. Endlich ist die Wunde des offenen Fraktur so weit abgeheilt, dass ich - ohne weitere Infektionsgefahr - entlassen werden kann.
Danach in der Ambulanz: Verbandswechsel am 10.8. und 12.8. Die ersten 5 Fäden ziehen am 14.8., die anderen 5 Fäden ziehen am 18.8.2009, die Gipsschiene hat ihre Dienste getan. Physiotherapie ab 12.8.2009. Kontroll-Röntgen am 1.9.2009. Nochmals vielen Dank ans St.Josefskrankenhaus.
EK, 2.9.2009

Bonjour,
Petite balade en VTT un samedi, mauvaise chute sur la route du retour et me voilà quelques heures après à l'hopital St Joseph, à Freiburg. En arrivant un peu d'appréhension: pourrai-je parler anglais? Français? Comment m'expliquer? Pas toujours évident lorsqu'on ne maitrise pas parfaitement la langue locale! Et bien, dès le début aux urgences, l'accueil est agréable: les infirmiers et les médecins parlent anglais, mon bras est pris en charge avec un verdict peu réjouissant. "Mauvaise fracture, déplacée, au coude gauche. Vous revenez demain, on opère mardi matin".
Et mardi, nouvelle appréhension: quelle langue parler? Et miracle de l'accueil attentionné et très apprécié de l'hopital St Joseph: dans chacune des équipes, au moins une personne parle parfaitement français ou anglais! Les infirmiers et infirmières sont charmants, s'occupent de moi efficacement et avec attention. Après l'opération, plusieurs jours d'hopital m'attendent. Mais dès que les drains sont enlevés, je profite du parc interne à St Jospeh pour m'aérer un peu. Après quelques négociations, j'arrive meme à manger à ma faim! Les derniers jours à l'hopital sont un peu longs mais 7 jours après l'opération je rentre à la maison: j'ai profité d'un extra à cause d'un platre potentiellement trop serré. Mon bras se remet lentement depuis...
Bilan des courses: un accueil charmant du personnel de l'hopital, des discussions agréables avec mon voisin de chambre, avec une fracture de VTT symétrique de la mienne. Impression positive du système médical à Freiburg, mais la qualité de l'accueil et des soins de St Joseph se retrouvent-ils ailleurs?
Amicallement Thomas

   

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